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Motorradversicherung vergleichen

Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko für Motorrad, Leichtkraftrad und Quad: Vergleichen Sie Tarife in wenigen Minuten – inklusive Saisonkennzeichen und Schutzkleidung. Erst lesen? Unser Ratgeber Motorradversicherung erklärt alle Grundlagen.
  • Kostenlos vergleichen
  • Mit Saisonkennzeichen
  • Helm & Schutzkleidung prüfen

Kurz gesagt

Für jedes zugelassene Motorrad ist eine Haftpflichtversicherung Pflicht; Teilkasko und Vollkasko sind freiwillig. Beim Vergleich zählen neben dem Beitrag vor allem Deckungssumme, Diebstahlschutz, Leistungen für Helm und Schutzkleidung und die passende Saison. Mit einem Saisonkennzeichen zahlen Sie Versicherung und Kfz-Steuer nur für die Monate, in denen Sie fahren.

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Motorradversicherung: Rechner mit einem Klick laden

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Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko fürs Motorrad?

Die Haftpflicht ist Pflicht und zahlt nur Schäden anderer. Für die meisten Motorräder mit spürbarem Restwert ist mindestens die Teilkasko sinnvoll, weil sie vor Diebstahl schützt. Die Vollkasko lohnt sich vor allem für neue und finanzierte Maschinen.

Haftpflicht

Zahlt: Schäden, die Sie mit dem Motorrad anderen zufügen – Personen, Fahrzeuge, Gegenstände. Gesetzlich vorgeschrieben.

Passt für: Ältere Maschinen mit geringem Wert, bei denen Sie einen Verlust selbst tragen können.

Teilkasko

Zahlt: Zusätzlich Diebstahl, Brand, Sturm, Hagel, Blitz, Überschwemmung, Glasbruch, Zusammenstoß mit Haarwild; je nach Tarif Helm und Schutzkleidung.

Passt für: Die meisten Motorräder mit spürbarem Restwert – Diebstahl ist bei Motorrädern ein typisches Risiko.

Vollkasko

Zahlt: Zusätzlich selbst verschuldete Unfälle und Vandalismus.

Passt für: Neue, hochwertige oder finanzierte Motorräder.

Leistungen unterscheiden sich je nach Tarif – maßgeblich sind die Versicherungsbedingungen. Mehr zu den Bausteinen: Teilkasko, Vollkasko.

Darauf sollten Sie beim Vergleich achten

Der günstigste Tarif ist nicht immer der beste. Diese sechs Punkte machen im Schadenfall den Unterschied:

Deckungssumme

Mindestens die gesetzlichen 7,5 Mio. € für Personenschäden; viele Tarife bieten pauschal 50 oder 100 Mio. €.

Helm & Schutzkleidung

Prüfen Sie, ob und bis zu welchem Betrag Helm, Jacke und Protektoren mitversichert sind – bei Diebstahl und bei Unfall.

Saison & Ruheversicherung

Saisonkennzeichen mit passender Laufzeit wählen und klären, welcher Schutz außerhalb der Saison besteht.

Selbstbeteiligung

Eine höhere Selbstbeteiligung senkt den Beitrag – sie sollte im Schadenfall aber gut bezahlbar sein.

Fahrerkreis & Zubehör

Wer fährt mit? Ist eingetragenes Zubehör wie Koffer, Auspuff oder Navi mitversichert?

Grobe Fahrlässigkeit

Tarife mit Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit kürzen die Leistung bei typischen Fehlern nicht.

Saisonkennzeichen: Nur zahlen, wenn Sie fahren

Mit einem Saisonkennzeichen ist Ihr Motorrad nur in einem festen Zeitraum zugelassen – zwischen zwei und elf Monaten pro Jahr, zum Beispiel von März bis Oktober. Versicherungsbeitrag und Kfz-Steuer fallen nur für diese Monate an. Außerhalb der Saison darf das Motorrad nicht auf öffentlichen Straßen bewegt oder abgestellt werden.

  • SF-Klasse: Bei einer Saison von mindestens sechs Monaten rechnen die meisten Versicherer ein volles schadenfreies Jahr an.
  • Ruheversicherung: Außerhalb der Saison besteht oft ein eingeschränkter Schutz, etwa gegen Diebstahl und Brand, wenn das Motorrad in einer Garage oder auf einem umfriedeten Abstellplatz steht – Details regeln die Bedingungen.

Ausführlich: Saisonkennzeichen und Schadenfreiheitsklasse.

SF-Klasse beim Motorrad

Motorräder haben eine eigene Schadenfreiheitsklasse, getrennt vom Auto. Wer neu einsteigt, beginnt meist in einer niedrigen Klasse. Einige Versicherer bieten für Kunden mit schadenfreiem Pkw-Vertrag oder für Zweitfahrzeuge eine günstigere Ersteinstufung an – das ist versichererabhängig und ein guter Grund, mehrere Angebote zu vergleichen. Bei einem Wechsel nehmen Sie Ihre bisherige Motorrad-SF-Klasse zum neuen Versicherer mit.

In 4 Schritten zur Motorradversicherung

  1. 1

    Daten bereitlegen

    Fahrzeugschein, gewünschte Saison und – falls vorhanden – die SF-Klasse Ihres bisherigen Motorradvertrags.

  2. 2

    Schutzumfang wählen

    Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko? Für die meisten Motorräder ist mindestens die Teilkasko sinnvoll.

  3. 3

    Tarife vergleichen

    Nicht nur den Preis, sondern auch Schutzkleidung, Selbstbeteiligung und grobe Fahrlässigkeit vergleichen.

  4. 4

    Abschließen & zulassen

    Online abschließen, eVB-Nummer erhalten und das Motorrad bei der Zulassungsstelle anmelden bzw. ummelden.

Häufige Fragen zum Motorradversicherungs-Vergleich

Wie vergleiche ich Motorradversicherungen richtig?

Vergleichen Sie Tarife mit identischen Angaben zu Motorrad, Saison, Fahrerkreis und Selbstbeteiligung. Achten Sie neben dem Beitrag auf Deckungssumme, Leistungen für Helm und Schutzkleidung, die Ruheversicherung außerhalb der Saison und den Verzicht auf den Einwand grober Fahrlässigkeit.

Was kostet eine Motorradversicherung?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Der Beitrag hängt vor allem von Leistung und Hubraum des Motorrads, dem Alter und der Erfahrung des Fahrers, der SF-Klasse, dem Wohnort, der Saisonlänge und dem gewählten Schutzumfang ab. Einen konkreten Preis zeigt Ihnen der Vergleichsrechner.

Wann sollte ich die Motorradversicherung wechseln?

Viele Motorradverträge laufen wie Autoverträge bis zum 31. Dezember und können mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden, also bis zum 30. November. Maßgeblich ist aber die Hauptfälligkeit in Ihrem Versicherungsschein. Nach einer Beitragserhöhung oder einem Schaden haben Sie zusätzlich ein Sonderkündigungsrecht.

Brauche ich für das Motorrad eine eVB-Nummer?

Ja. Für die Zulassung oder Ummeldung eines Motorrads verlangt die Zulassungsstelle wie beim Auto eine eVB-Nummer als Nachweis der Haftpflichtversicherung. Sie erhalten sie beim Abschluss des neuen Vertrags.

Kann ich das Motorrad über meinen Autoversicherer mitversichern?

Das Motorrad braucht immer einen eigenen Vertrag mit eigener SF-Klasse. Manche Versicherer gewähren Kunden mit bestehendem Pkw-Vertrag aber eine günstigere Ersteinstufung oder Rabatte. Ob sich das lohnt, zeigt ein Vergleich mit anderen Anbietern.

Gilt der Vergleich auch für Leichtkrafträder, 125er und Quads?

Ja, der Rechner vergleicht Tarife für Motorräder, Leichtkrafträder bis 125 ccm und Quads. Nicht abgedeckt sind Trikes, dreirädrige Roller und Mofas. Mofas, Mopeds und Roller bis 45 km/h fahren mit Versicherungskennzeichen; dafür gibt es eigene Tarife.

Ist der Motorradversicherungs-Vergleich kostenlos?

Ja, der Vergleich ist kostenlos und unverbindlich. Er wird von der TARIFCHECK24 GmbH bereitgestellt. Schließen Sie darüber einen Vertrag ab, erhalten wir eine Provision – Ihr Beitrag ändert sich dadurch nicht.

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