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Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko: Was passt zu meinem Auto?
Die drei Versicherungsarten in einem Satz
- Kfz-Haftpflicht: gesetzlich vorgeschrieben, zahlt Schäden, die Sie anderen zufügen.
- Teilkasko: zahlt Schäden am eigenen Auto durch Diebstahl, Brand, Glasbruch, Unwetter und Wildunfälle.
- Vollkasko: zusätzlich selbst verschuldete Unfälle und Vandalismus.
Den ausführlichen Vergleich mit allen Leistungen finden Sie im Ratgeber Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko.
Häufige Fragen
Ab wann lohnt sich die Vollkasko nicht mehr?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Als Faustregel gilt: Wenn Jahresbeitrag und Selbstbeteiligung in einem ungünstigen Verhältnis zum Restwert des Autos stehen, lohnt sich der Wechsel zur Teilkasko. Das ist häufig bei Autos ab etwa fünf bis acht Jahren der Fall.
Ab wann lohnt sich die Teilkasko nicht mehr?
Wenn der Wert des Autos so gering ist, dass Sie einen Diebstahl oder Totalschaden problemlos selbst verkraften könnten, reicht oft die reine Haftpflicht. Bedenken Sie aber, dass auch Glasschäden und Wildunfälle über die Teilkasko laufen.
Brauche ich bei einem Leasingauto eine Vollkasko?
In aller Regel ja. Leasinggeber schreiben eine Vollkasko vertraglich vor. Zusätzlich ist eine GAP-Deckung sinnvoll, die die Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Leasing-Ablösewert übernimmt.